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Die NWZ berichtet am 17.04.2018…

Bild/Text: Henning Bielefeld

Fast nur Französisch

„Ich habe neue Erfahrungen gesammelt und an Selbstbewusstsein gewonnen“, sagt die angehende Malerin. Dabei war es für sie nicht immer leicht: „Man steht allein, und keiner spricht Deutsch.“ Wenigstens unterhielten sich die jüngeren Kollegen auf Englisch mit ihr. Die Älteren dagegen blieben standhaft bei ihrer Muttersprache – auch der Chef.

Was tun? „Wir haben uns mit Händen und Füßen unterhalten, und weil wir alle im selben Beruf tätig sind, wusste ich meistens, worum es geht“, sagt Verena Hohn, die an der Gemeindegrenze zu Augusthausen wohnt. „Und wenn‘s gar nicht mehr ging, habe ich den Google-Übersetzer genommen.“

Es ist das zweite Mal, dass der Rodenkircher Malermeister Marcel Koopmann einem Auszubildenden die Möglichkeit gegeben hat, für zwei Wochen ins Ausland zu gehen. Im Herbst 2013 war der Umschüler Dirk Heidemann in der norditalienischen Stadt Vicenza gewesen. Anders als Verena Hohn hatte er einen einwöchigen Sprachkursus bekommen.

Verena Hohn paukte einige französische Wörter ein, ehe es losging. Ziel war la Rochelle, eine große Hafenstadt an der französischen Atlantikküste. Sie zählt 75 000 Einwohner, der Großraum drei Mal so viele.

Insgesamt neun Auszubildende aus dem Oldenburger Land hatte die Handwerkskammer dorthin geschickt. Sie kamen aus verschiedenen Berufen und übernachteten im Schulinternat der dortigen Handwerkskammer.

Verena Hohn hospitierte bei der Firma Habit. Das ist ein kleiner Malerbetrieb mit fünf Mitarbeitern, darunter zwei Auszubildenden. Marcel Koopmann beschäftigt 22 Mitarbeiter, darunter 4 Auszubildende.

Mit Lösungsmitteln

Verena Hohn fiel gleich auf, dass bei französischen Malern einiges anders ist als bei deutschen. So wird noch Farbe mit Lösungsmitteln gebraucht, und die Pinsel laufen spitz zu. Das war für die Stadlanderin eine Umgewöhnung. Sie war überwiegend in Privathäusern unterwegs.

Übrigens sollte niemand das Wort Austausch allzu wörtlich nehmen, denn Marcel und Gaby Koopmann konnten keinen französischen Auszubildenden aufnehmen, obwohl sie es gern getan hätten. Denn die Gäste wurden nur in Oldenburger Unternehmen eingesetzt.

Verena Hohn hat sich inzwischen ein deutsch-französisches Wörterbuch gekauft und träumt davon, in Frankreich Urlaub zu machen.



Wir machen jetzt aus Sonne Strom

In der vergangenen  Woche 1 (13)haben wir unsere Photovoltaik- Anlage in Betrieb genommen. Bei der Anlage wird das einfallende Sonnenlicht über die Solarzellen nicht für die Solarthermie genutzt, sondern in elektrische Energie umgewandelt. Der erzeugte Strom dient zur Versorgung unserer Werkstatt und der Büroräume. Zudem wird eine große Batterie geladen, die unser Firmengebäude Nachts mit Strom versorgt. Da wir an sonnigen Tagen mehr Strom produzieren als wir verbrauchen, fließt der Überschuss ins öffentliche Netz. Über eine Visualisierung können wir jederzeit sehen wie viel Strom wir erzeugen, verbrauchen und speichern.

Fazit: Wir schonen nicht nur die Umwelt, sondern spare auch dabei.



Die NWZ berichtet am 02.12.2016 …

Auszeichnung:

„Gutes Arbeitsklima spricht sich herum“

Maler Koopmann überzeugt Jury des Niedersächsischen Wirtschaftspreises

Text/Bild: Henning Bielefeld

Malermeister Marcel Koopmann auf einer Baustelle in Rodenkirchen mit dem Ausbilder und Vorarbeiter Patrick Bruns und mit Jörg Jarmuzewski (von links)

Das Rodenkircher Unternehmen erhielt einen von drei Preisen in der Sparte Handwerk. Zum Preis gehört ein Video über einen Mitarbeiter. (mehr …)



Niedersächsischer Wirtschaftspreis im Handwerk

Am Montag 21.11.2016 war es soweit. Unser Unternehmen wurde vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium in die Landeshauptstadt Hannover als eines von drei nominierten zur Verleihung des “Niedersächsischen Wirtschaftspreises im Handwerk” eingeladen. Das Thema in diesem Jahr war Mitarbeiterbindung. In einer feierlichen Atmosphäre wurden die Preise überreicht und im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendessen auszutauschen.

Wir danken unserer Patin, der Geschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, Frau Dr. Sander, der Jury sowie dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und dem Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies für die feierliche Preisverleihung.

Schauen Sie sich hier unser Video zur Nominierung an: